Erster Heimat-Preis in Büren verliehen

Erster Heimat-Preis in Büren verliehen

And the winner is: Alle Ehrenamtlichen, die sich für ihre Heimat einsetzen

Büren hat im letzten Jahr einen neuen Wettbewerb zur Verleihung des Heimat-Preises ausgerufen, der durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Jetzt werden die ersten Gewinner von Bürgermeister Burkhard Schwuchow geehrt. Er übergibt eine Urkunde und den Preis als schön gestaltetes plastisches Bildwerk an die ersten drei Plätze von insgesamt 21 Nominierungen. Aufgrund der positiven Resonanz wird der Wettbewerb auch in diesem Jahr fortgeführt.

„Alle Beteiligten an diesem Projekt dürfen sich als „Gewinner“ fühlen“, macht Burkhard Schwuchow deutlich. „Die Tatsache, dass solche Wettbewerbe mit vielen Kandidaten stattfinden können, zeugt von einem aktiven Leben in unserer schönen Stadt. Wir freuen uns, mit diesem Projekt stellvertretend alle ehrenamtlich tätigen Mitbürger ehren zu können.“  Die Preisverleihung fand statt am alten Stellwerk in Ringelstein – coronakonform in der freien Natur an den Bahnschienen.

Den ersten Preis erhält Ingrid Bischof als Leiterin der Bürener Speisekammer. Seit vielen Jahren spendet sie Zeit, Energie und viel Liebe in das Sozialprojekt. Die bekannte Bürenerin organisiert den Einsatz und das Engagement von rund 40 MitarbeiterInnen im Wochenrhythmus, achtet auf die korrekte Ausgabe der Lebensmittel, wirbt Gelder und Sachspenden ein und erledigt eine Vielzahl weiterer Aufgaben, die den reibungslosen Ablauf der Speisekammer gewährleisten. Weiterhin ist Ingrid Bischof aktiv als Lesepatin in der Grundschule Josefschule und als ehrenamtliche Helferin in der evangelischen Kirchengemeinde. „Ohne Ingrid Bischof wäre das Leben in Büren ein ganzes Stück weniger zufriedenstellend“, sind sich die Jury-Mitglieder einig. Ingrid Bischof nimmt als Siegerin automatisch am nachfolgenden Landeswettbewerb NRW teil und erhält 2.500 €.

Der zweite Preis geht an die „Freunde des Mittelalters e. V.“. Die fröhliche Gemeinschaft in mittelalterlicher Gewandung ergänzt das historische Stadtbild bei öffentlichen Feierlichkeiten und Stadtfesten. Jedes Jahr kommen neue Gewänder, Verkaufsstände und nachempfundene Werkzeuge hinzu, sodass mittelalterliches Treiben für alle erlebbar bleibt. Das Preisgeld beträgt für den zweiten Platz 1.500 €.

Der dritte Preis wird verliehen an den Verein Waldbahn Almetal e.V. in Ringelstein. Viele Jahre lang bis 2014 waren die von den ehrenamtlichen Mitgliedern liebevoll restaurierten Züge mit ihren Fahrten durch das romantische Almetal eine Touristen-Attraktion mit überregionalem Bekanntheitsgrad. Sogar Hochzeiten wurden in den Waggons gefeiert. Seit zwei Jahren hoffen die „Waldbahner“ auf eine Reaktivierung des Streckennetzes. Es gehen 1.000 € an die Drittplatzierten. 

Die Punkteverteilung verlief nach vorab entwickelten Preiskriterien. Berücksichtigt wurden Aspekte zur Erhaltung, Pflege und Förderung des Brauchtums, Verdienste um die Kultur und Tradition, Erhaltung des regionalen Erbes, Schutz der Heimat und Natur, Stärkung der lokalen und regionalen Identität sowie der geleistete Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und des Zusammenlebens in der Stadt Büren.

„Es freut uns sehr, dass das Interesse an dem Projekt „Heimat-Preis“ so groß ist und so viele Bewohner Bürens „mitfiebern“. Wir gratulieren auch allen, die für den Preis nominiert wurden. Es ist wirklich beachtenswert, wenn ehrenamtlicher Einsatz als positiv wahrgenommen wird“, freut sich Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Die Jury hatte es sich nicht leichtgemacht. Nach langem Abwägen und eingehenden Diskussionen konnte sie aus den 21 Vorschlägen drei zu ehrende Vereine aussuchen.

Auch in diesem Jahr wird der Heimat-Preis neu ausgelobt. Die Jury wir im Frühjahr den Startschuss geben, um Bewerbungen einzureichen. Alle Informationen sind auch nachzulesen auf der Homepage der Stadt Büren www.bueren.de.

Bildzeile:

Verleihung des Heimat-Preises der Stadt Büren: Bürgermeister Burkhard Schwuchow gratuliert den Gewinnern Dirk Nölting, Waldbahn Almetal e.V., Ingrid Bischof, Bürener Speisekammer, und Reinhard Kurek, Freunde des Mittelalters – Cohors Burana.

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