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Im Bürener Land wurde Waldpädagogik als spezielles Angebot für Schulen entwickelt. Ziel ist es, dass die Schüler ein Gefühl für den Wald bekommen. Mit passendem Lehrmaterial, welches Bezug auf die Besonderheiten der regionalen Wälder nimmt, werden den Schülern die natürlichen Zusammenhänge vermittelt.
Gemeinsam mit allgemeinbildenden Schulen, wurde das Projekt in Buren verwirklicht.

In Buren gibt es 15 Schulen, wovon 12 Schulen das Waldschulangebot wahrnehmen.
Ursprünglich war die Waldschule eine Jagdhütte, welche dann zu einer Schule umgestaltet wurde. Durch einen Anbau wurde die Lehrfläche ausgebaut, sodass nun 60 Schüler darin Platz finden. 60 weitere Plätze befinden sich im Außenbereich.
Auch die Bausubstanz musste komplett saniert werden.
Städtische Schulen genießen den Vorteil eines Schulbusses, der für die An- und Abfahrt genutzt werden kann.

Begonnen wurde mit dem Waldschulbetrieb im Jahr 2005. Seit 2006 findet der Unterricht einmal pro Woche statt.
Zwischen den Oster- und den Herbstferien wird die Waldschule von etwa 800 Schülern pro Jahr besucht.
Der Unterrichtsinhalt teilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.
Das erlangte Wissen führt zu einer Erkundung des Waldes auf eigene Faust, die am Ende gemeinsam bewertet wird.
Die andauernde Mitwirkung von Natur- und Umweltbildung ist eine Innovation auf dem Lehrplan der Schulen. Diese soll dazu beitragen, etwas gegen die Naturentfremdung, sowie dem kaum existierendem Verständnis für nachhaltige Naturnutzung zu tun.
Die Organisation und Gestaltung des Unterrichts wird von den Schulen und der städtischen Forstverwaltung gemeinsam bestimmt.

In den verschiedenen Schulformen gibt es jeweils bestimmte Themenschwerpunkte.
Grundschulen legen viel Wert auf das Anlegen eines Herbariums, Artenkenntnisse der Flora und Fauna, Aufbau und Struktur des Waldes oder Bestimmungsübungen am Objekt.
Haupt- und Realschulen konzentrieren sich überwiegend auf die Themen „Mensch und Wald“ (Jagd, Waldfunktionen, etc.) und „Der heimische Wald als Zahlenspiegel“. Außerdem bieten sie Anschauungsunterricht am Objekt an.
In Gymnasien beschäftigt man sich beispielsweise mit Themenschwerpunkten wie dem Buchenwald, dem Wald als natürliche Vegetationsform, Wald und Erholung oder der Holzverwertung. Auch hier wird Anschauungsunterricht am Objekt durchgeführt.
Der Unterricht selbst wird von einem Förster gehalten.

Die Schüler können die Waldschule, je nach schulischem Werdegang, mehrere Male nutzen, denn jede Schulform durchläuft die Schule mit einer Jahrgangsstufe.

Das EU-Programm „Leader Plus“ als auch diverse örtliche Akteure haben die Waldschule in Büren gefördert.

Zudem stehen den Schülern viele tolle Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Unter anderem gibt es Schautafeln der heimischen Tier- und Pflanzenarten, Exponate heimischer Tierarten, einen Waldparkur mit vorbereiteten Gegenständen, eine bildliche Darstellung von natürlichen Waldrändern und deren Bedeutung als auch der heimischen Buchenwälder. Außerdem gibt es Stammquerschnitte der verschiedenen Baumarten sowie Schreibunterlagen, Becherlupen und diverses Kleinmaterial.

Der Besuch einer Waldschule zahlt sich auf jeden Fall aus, denn er vermittelt den Schülern nützliches Wissen über Wald und Natur.
Kommen Sie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild dieses attraktiven Unterrichtsangebots.

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